Die Leiden des Intrapreneurs III: Ausgeliefertheit!



Wenn man als Intrapreneur motiviert und engagiert seiner Arbeit nachgeht, kann es passieren, dass sein Projekt ohne Angaben von Gründen gestoppt wird. Es kann passieren, dass der Vorstand wechselt und sein Nachfolger eine andere Strategie verfolgt und Intrapreneurship eine geringere oder keine Bedeutung mehr hat. Es kann passieren, dass durch eine unvorhersehbare Krise sämtliche Budgetmittel gekürzt oder gar gestrichen werden.

All das kann irgendwann mal passieren, es muss nicht, aber es kann. Als Intrapreneur ist man diesen Umständen ausgeliefert und ohne eigenes Verschulden kann deshalb sein Projekt oder seine Idee verzögert oder gar eingestellt werden. Wie man mit so einer Situation am besten umgeht, hängt stark davon ab, wie das „offboarding“, also die Zeit nach der Einstellung des Projekts gestaltet ist. Wie geht man mit mir als Intrapreneur um? Werde ich über die Einstellung vorab und ausreichend informiert, werden mir Auswege angeboten, klare Vorschläge für die nächsten Schritte aufgezeigt?


Wenn ein klarer Weg seitens des Unternehmens vorbereitet, kommuniziert und ermöglicht wird, kann man mit dieser Situation relativ gut umgehen, im gegenteiligen Fall wird es schwierig werden. Uninformiert im Raum stehen gelassen zu werden, steigert nicht gerade die Motivation eines Intrapreneurs, weder für das nächste Projekt noch für die weitere Zugehörigkeit zum Unternehmen. Deshalb sollte man dieser Ausgeliefertheit von Intrapreneuren einen guten Plan für das offboarding gegenüberstellen.

Let’s make the world #intrapreneurfit!

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