Anreizsysteme für Intrapreneure II: Erfolgsbeteiligungen!


Wenn Gesellschaftsanteile keine Option als Anreizsystem für Intrapreneure sind, kann man auch eine variable Erfolgsbeteiligung anhand bestimmter Kennzahlen vereinbaren. Man partizipiert dann eben „nur“ auf monetärem Weg ohne eine Eigentümerfunktion wahrzunehmen, aber es ist eben eine nachträgliche und gerechtfertigte Entlohnung für all die Mühen bis die Idee zum Erfolg wurde. Es gibt in der Praxis verschiedene Formen wie Gewinn-, Umsatz- oder Leistungsbeteiligungen, die man anwenden kann. Es ist weniger die Art der Erfolgsbeteiligung wichtig, sondern ob überhaupt und in welcher Dimension diese Intrapreneuren angeboten wird. 


Die Möglichkeit, am Erfolg seiner Idee zu profitieren, ist natürlich eine hohe Motivation, die man nicht unbeachtet lassen darf. Für mich ist es auch ein Ausdruck des Miteinanders und der Wertschätzung gegenüber kreativen MitarbeiterInnen. Wenn sich ein Unternehmen für eine Art der Erfolgsbeteiligung entschließt, ist es auch wichtig die Höhe und die zeitliche Ausprägung „motivierend“ zu gestalten. Es macht für einen Intrapreneur einen Unterschied, ob man im Erfolgsfall einmalig ein Monatsgehalt als Bonus erhält oder für einen bestimmten Zeitraum am Gewinn beteiligt ist.


Wenn man Intrapreneurship professionell aufsetzt und entsprechende Erwartungen daran knüpft, sollte man auch in diesem Punkt nicht knausrig sein, sondern kreative Meisterleistungen auch entsprechend belohnen. Das ist im deutschsprachigen Kulturraum nach wie vor schwer zu verstehen, aber die Zeichen der Zeit lassen auf baldige Besserung hoffen!


Let´s make the world #intrapreneurfit!

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